KulturNacht im Schulhaus - 4 Gruppen und 2 Bühnen

Musik & Musik & Musik - 4 verschiedene Gruppen und auf 2 Bühnen

die Gruppen spielen jeweils 35 Minuten, jeder Besucher erlebt mit jeder Gruppe jeweils 35 Minuten Musik ihres Genre, welche alle 4 total verschieden sind und dabei kommen verschiedene Instrumente wie Flügel, Domra, Gitarre, Klarinette, Harfe, Geige und Schlagzeug zum Einsatz. Also ein enromer Mix, Vielfalt, Unterschied; Harmonie und Tempi. Für jeden Zuhörer etwas bekanntes und unbekanntes dabei, ein Erlebnis für alle Sinne.

 

Quinteto tanguero
Das sind: Monika Eckl (Akkodeon), Anastasia Sobyanina (Klavier), Cornelia Riepe (Violine), Christian Denk (Gitarre), Christian Gemmer (Kontrabass)

„Machen Sie etwas Neues, Wunderbares aus der Musik Ihres Heimatlandes!“ Diesen Rat bekam Astor Piazzolla einst von der wichtigsten Musikpädagogin seiner Zeit, Nadia Boulanger, in Paris. Und so interpretierte der Argentinier den Tango auf seine ganz eigene Weise.

Bereits als 17-jähriger lieh er sich 2000 Pesos von seinem Vater und zog nach Buenos Aires in die Geburtsstadt des Tangos. Er kombinierte den argentinischen Tango mit klassischen, modernen und virtuosen Elementen und begründete damit in den 1960er Jahren den Tango Nuevo. Mit diesem neuartigen und provokativen Sound wurde er weltweit berühmt.

Für sein Astor Piazzolla Quintett mit Violine, Gitarre, Klavier, Bass und Bandoneon hat er eine Vielzahl von Werken komponiert und sie bei seinen Reisen auf der ganzen Welt aufgeführt. Dass der Tango als ehemals verrufene Musik der Bordelle und Spielhallen den Weg in die Konzertsäle gefunden hat, ist vor allem Astor Piazzolla zu verdanken.

Quinteto tanguero – das sind fünf Musiker aus dem Miesbacher Land, die anlässlich eines früheren Konzertes zusammengefunden haben, um genau diese Werke Piazzollas in der originalen Quintett-Besetzung spielen und aufführen zu können. Ein Akkordeon übernimmt hierbei gekonnt den Part des Bandoneons. So viel Schwung, so viel Energie, so viel Ausdruck steckt in dieser Musik–Zeit, diese auch auf der Kleinkunstbühne zur Aufführung zu bringen!

 

Trio Joe Bawelino   Gipsy-Swing, Jazz und Bossanova
Joe Bawelino (Solo Gitarre) - David Schwenold (Rhythmus Gitarre) - Manolo Diaz (Kontrabass)

Der Musikstil des Trios kommt der Musik Django Reinhardts sehr nahe, hat aber Einflüsse des Jazz’s. Dennoch hat das Trio seinen ganz eigenen unverkennbaren Stil. Das Repertiore ist sehr breit gefächert und beinhaltet Gipsy-Swing, Jazz und Bossanova. Joe Bawelino steht für höchste musikalische Qualität und zählt unbestritten zu den profiliertesten Jazz-Gitarristen Europas. Seine beiden Mitstreiter sind nicht weniger beeindruckend.

 

Domra-Klassik

Das Programm heißt “DomRa” und wird von den Damen Yulia Merten an der Domra und Katerina Bylousova am Klavier präsentiert.

Leidenschaftlichkeit im klassischen Rahmen ist das Grundmotiv des Programms. Mit Werken von N. Paganini bis A. Piazzola führen sie die Musikerinnen durch die verschiedenen Epochen. Damit versuchen sie den Zuhörern die ganze Bandbreite und Möglichkeiten des russischen Zupfinstruments näher zu bringen.

Trio Tres Colores

Evelyn Huber (Harfe) – Thomas Sporrer (Schlagzeug) - Alexander von Hagke (Klarinette, Flöte und Saxophon)

Bei TRES COLORES treffen drei Musiker aufeinander, die mit höchster Spielfreude mit allen Wassern gewaschen sind. Zu Hause in Klassik, Jazz und World Musik lassen die drei Virtuosen mit grenzenloser Offenheit für andere Kulturen und Genres einen einzigartigen Sound erklingen. Leichtigkeit und Tiefsinnigkeit, Fernweh und Heimatliebe, meditative Klangwolken, groovige Klangverwebungen, Elemente der Klassik und der Weltmusik, des Jazz und der zeitgenössischen Popmusik formieren
sich zu einem faszinierenden Hörerlebnis.

Ausnahmeharfenistin Evelyn Huber an ihrer Harfe ist ein besonderes Klangerlebnis:
hingebungsvoll feurig ebenso wie atmosphärisch-meditativ. Inspiriert von Tango, Jazz, Impressionismus und lateinamerikanischem Lebensgefühl entwickelt sie einen einzigartigen Musikstil, der von ihrem sonnigen Temperament und ihrer Hingabe zur Musik getragen wird. Die Weltmusikerin, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kulturpreis und doppelte Echo-Gewinnerin („Bester Live Act des Jahres“ zusammen mit Quadro Nuevo), jammt, summt, brummt, pfeift und swingt auf der Harfe und stimmt in schnellem Tempo kunstvoll verwobene Melodien an. Dann und wann aber flirtet und
verzaubert sie auf zartesten Engelssaiten. Mit viel Charme, Spielfreude und technischer Perfektion bringt Evelyn Huber auf der Harfe bislang ungehörte Klangwelten zum Schwingen.

Alexander von Hagke ist ein Münchner Saxophonist/Klarinettist/Komponist. Der Träger des Bayerischen Kunstförderpreises ist in vielen musikalischen Welten zuhause, er spielt auf Jazz- oder Neue Musik-Festivals ebenso wie im Kammermusiksaal oder in Spitzenorchestern und konzertierte u.a. international mit Passo Avanti, Martin Grubingers Percussive Planet Ensemble und Panzerballett; 5 Alben als  Bandleader und Komponist.

Thomas Sporrer ist als Solist, Kammer- und Orchestermusiker sowie als Schlagzeuger und Percussionist in verschiedenen Bandformationen und Projekten tätig. Sein Schwerpunkt liegt neben Orchesterproduktionen v.a. im Crossover- und Musical-Bereich auch in Studioproduktionen sowie Live-Aufritten mit Bands unterschiedlichster Genres.
Er gastiert bei Spitzenorchestern und tourt international u.a. mit Künstlern wie Martin Grubinger und dem Percussive Planet Ensemble.